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Pressespiegel Causa Wulff/2011

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(Letzte Änderung: 05.07.2014)

→ 2011 → 201220132014

2011

Dezember 2011

11. Dezember 2011

  • bild.de: Der Stellvertretende Chefredakteur der Bild-Zeitung, Martin Heidemanns, sendet dem Sprecher des Bundespräsidenten, Olaf Glaeseker, eine E-Mail (siehe Anlage) mit sechs Fragen an den Präsidenten, verbunden mit der Bitte um schnelle Beantwortung.
  • Bundespräsidialamt: Der Bundespräsident befindet sich zur Zeit auf einer mehrtägigen Reise in der Golfregion.

12. Dezember 2011

Kommentare:

13. Dezember 2011

Kommentare:

14. Dezember 2011

  • abendblatt.de: "Ein Kredit aus seiner Zeit als Niedersachsens Ministerpräsident kratzt an der Glaubwürdigkeit von Wulff. Hat der Bundespräsident getäuscht?" Wulff und die 500.000-Euro-Frage
  • bild.de: "Die Meinungen in den Blättern, einen Tag, nachdem BILD den verschwiegenen Privatkredit von Bundespräsident Christian Wulff enthüllte, sind eindeutig. Rechtlich in Ordnung, moralisch anrüchig. „Das tut man nicht, Herr Präsident“ – kommentiert die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ). Und die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) spekuliert sogar schon über einen Nachfolger für Wulff, „für den Fall des Falles“. Kandidat müsse dann Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) werden. Ob es so weit kommen wird, ist fraglich, doch das Image des ersten Mannes im Staat hat durch die Affäre nun Kratzer abbekommen." „Das tut man nicht, Herr Präsident“
  • merkur-online.de: "“Die Bundeskanzlerin hat volles Vertrauen in die Person und die Amtsführung von Christian Wulff“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in Berlin. “Er ist ein guter Bundespräsident“, fügte Seibert hinzu. Die Kanzlerin sehe keinen Grund, an den Angaben Wulffs zu zweifeln." Merkel hat "volles Vertrauen" in Wulff
  • merkur-online.de: "Der Fraktionsvorsitzende der Grünen im niedersächsischen Landtag, Stefan Wenzel, fühlt sich von Christian Wulff getäuscht. “Das Ehepaar Wulff hatte den Weihnachtsurlaub bei Herrn Geerkens in Florida verbracht, Air Berlin die Flüge der beiden kostenlos auf Business-Class hochgestuft. Wir wollten mit der parlamentarischen Anfrage 2010 klären, ob es eine geschäftliche Beziehung von Herrn Wulff gab. Die damalige Antwort des Ministerpräsidenten war pure Haarspalterei. Der Landtag wurde nicht umfassend informiert." Rösler stellt sich hinter Wulff
  • taz.de: "Auch wenn die Koalition offiziell bemüht ist, das Thema herunterzukochen, wird Wulff intern scharf kritisiert. "Über diese Stillosigkeit sind hier viele entsetzt", heißt es in der Unionsfraktion. "Wulff besitzt kein Sensorium für die Würde seines Amtes, sondern benimmt sich wie ein schummelnder Steuerzahler." Die Kanzlerin stellte sich dagegen demonstrativ hinter den Bundespräsidenten. Sie habe "volles Vertrauen" zu Wulff, ließ Angela Merkel ausrichten." Buddy-Affäre in Bellevue
  • SZ: "Wulff genießt "volles Vertrauen" der Kanzlerin" Wirbel um Privatkredit des Bundespräsidenten - Wulff genießt "volles Vertrauen" der Kanzlerin
  • Der Tagesspiegel: "Die Grünen fühlen sich von Wulff getäuscht" Wirbel um Präsidenten-Kredit: Die Grünen fühlen sich von Wulff getäuscht
  • faz.net: "Dieser Bundespräsident wird künftig schweigen müssen: Spätestens am 17. August erfuhr Christian Wulff, dass die Presse in der Sache seines Hauskaufs recherchierte. Am 24. August sprach er im Kreis von Nobelpreisträgern über Bonität und Bürgschaften. Es war seine erste und letzte Rede über das Schicksalsthema unserer Zeit." Der Kredit des Präsidenten
    • Der BGH-Beschluss vom 17. August 2011 (V ZB 47/11) --> PDF
  • rp-online.de: "Wieder einmal ist Bundespräsident Christian Wulff wegen einer Beziehung zu dem Unternehmer Egon Geerkens in der Kritik. Im niedersächsischen Landtag verschwieg Wulff als Ministerpräsident einen Privatkredit. "Ein ganz sauberes Geschäft", findet Geerkens. Weggefährten berichten vom notorisch "klammen" Wulff." Präsident der kleinen Affären
  • focus.de: "„Ich hätte nicht im Traum gedacht, dass diese Angelegenheit so aufgebauscht wird.“ Beim Anruf von FOCUS Online zeigt sich Egon Geerkens tief betroffen. Im Zusammenhang mit dem Darlehen an Christian Wulff aus dem Jahr 2008 sieht der gebürtige Osnabrücker sich zunehmend in Verruf gebracht. (...) „Das Darlehen meiner Frau war eine rein private Vereinbarung unter Freunden“, sagt der 67-Jährige." „Wir waren und sind Freunde, da hilft man sich“
Kommentare:

15. Dezember 2011

  • Bundespräsidialamt: "Bundespräsident Christian Wulff wird, wie in seiner heutigen Erklärung angekündigt, Herrn Rechtsanwalt Gernot Lehr, Partner der Sozietät Redeker Sellner Dahs, beauftragen, anfragenden Journalisten in die Vertragsunterlagen bezüglich seines Kreditvertrages Einsicht zu gewähren." Kontakt Anwaltsbüro
  • Bundespräsidialamt: "Die Wahrnehmung öffentlicher Ämter verlangt zu jedem Zeitpunkt ein hohes Maß an Integrität und Verantwortungsbewusstsein. Dies gilt in ganz besonderer Weise für das Amt des Bundespräsidenten. Ich habe bei Übernahme meines Amtes zugesagt, meine Pflichten gewissenhaft zu erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann zu üben. Dieser Anspruch ist mir Verpflichtung." Bundespräsident Christian Wulff erklärt
  • stuttgarter-nachrichten.de: "Der ehemalige baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) wehrte sich gegen Gerüchte, er habe seinem langjährigen Freund Wulff damals zu einem zinsgünstigen Kredit bei der landeseigenen BW-Bank in Stuttgart verholfen. „Diese Spekulation ist gegenstandslos“, sagte der EU-Energiekommissar am Donnerstag unserer Zeitung in Brüssel. Zuvor hatte es geheißen, die beiden politischen Weggefährten, die seit Jahren zum so genannten Andenpakt gehören, hätten vereinbart, dass Wulff bei der BW-Bank ein günstiges Darlehen über 500 000 Euro erhalte." Oettinger bestreitet Kredithilfe für Wulff

16. Dezember 2011

  • Spiegel-Online: "Bisher hat Wulff gesagt, Darlehensgeberin sei Edith Geerkens gewesen. Doch lassen neue Aussagen ihres Mannes den Schluss zu, dass das Geld für den Kredit de facto von Egon Geerkens selbst stammt. Der 67-Jährige sagte dem SPIEGEL, er selbst habe die Verhandlungen mit Wulff über das Darlehen geführt. Er habe sich auch überlegt, "wie das Geschäft abgewickelt werden könnte". Außerdem beruhe die freundschaftliche Verbindung in erster Linie auf dem Verhältnis zwischen Wulff und ihm." Neue Vorwürfe gegen Wulff.
  • bild.de: "Über ihren Anwalt ließ das Ehepaar Geerkens allerdings inzwischen Folgendes mitteilen: „Entgegen anders lautender Meldungen wurde das Privatdarlehen an die Eheleute Wulff durch Frau Edith Geerkens gewährt. Mit ihr wurde der Kreditvertrag geschlossen. Die Auszahlung in Form eines Schecks der Deutschen Bundesbank durch die Sparkasse Osnabrück erfolgte daher auch von dem Konto von Frau Edith Geerkens.“" Der Schrotthändler-Freund erzählt die Geschichte dem „Spiegel“ plötzlich anders. Der Präsident bleibt dabei, dass das Geld von Frau Geerkens kam
  • mdr.de: "Im Februar 2010 wollte die Grünen im Landtag von Wulff wissen, ob die beiden Herren auch geschäftlich verbandelt seien: Wulff verneinte, verlor dabei aber kein Wort über den Kredit. Wulff bleibt bei seiner Version und ließ dazu heute noch einmal über das Bundespräsidialamt mitteilen: "Die Anfrage [...] wurde im Niedersächsischen Landtag korrekt beantwortet. Die Anfrage bezog sich auf geschäftliche Beziehungen zu Herrn Egon Geerkens. [...] Solche geschäftlichen Beziehungen bestanden und bestehen nicht. Es bestand eine Vereinbarung mit Frau Edith Geerkens zu einem Darlehen aus ihrem Privatvermögen. Dementsprechend wurde die unmissverständliche Anfrage wahrheitsgemäß verneint."" Aufregung um Wulffs Privatkredit
  • Berliner Zeitung: "Wenn Wulff nicht bald folge, so wurde in Berlin gemunkelt, könne das Blatt mit einer Geschichte über das frühere Leben Bettina Wulffs aufwarten. Angeblich verfügt die Redaktion über Informationen, die bisher auf Weisung von ganz oben nicht gedruckt werden dürfen. Aus Respekt vor dem Amt des Bundespräsidenten. Doch den hat die Bild-Zeitung, die sich im Sommer 2010 weniger als die anderen Springer-Blätter für den Wulff-Konkurrenten Joachim Gauck stark gemacht hatte, ohnehin schon aufgegeben." Kredit-Affäre: Wulff bedauert --> Ersatzlink
  • sueddeutsche.de. "Gerüchte, Anfragen und ein langer Prozess: Der Kreditaffäre des Bundespräsidenten sind monatelange Auseinandersetzungen um die Offenlegung von Akten vorausgegangen. Das Ergebnis ist für die Arbeit der Presse von großer Bedeutung - und weckt Zweifel an der Öffentlichkeitsarbeit des Bundespräsidialamts." Wie Wulffs Kreditaffäre bekannt wurde
Kommentare:

17. Dezember 2011

  • focus.de: "Bundespräsident Christian Wulff hat sich nach FOCUS-Informationen bei dem Osnabrücker Unternehmer Egon Geerkens per SMS für den Wirbel um den umstrittenen Privatkredit entschuldigt. Zugleich sorgt sich einer seiner Vorgänger um das Ansehen des Amtes." Privatkredit von Egon Geerkens: Wulff entschuldigt sich per SMS
  • morgenpost.de: "Nach Recherchen von Morgenpost Online hätte Wulff im Oktober 2008 von keiner Bank einen vergleichbar günstigen Kredit über 500.000 Euro bekommen wie von Geerkens. Wahrscheinlich hätte er überhaupt keinen bekommen. (...) Wenn das stimmt, dann hätte Wulff sich durch den Kredit einen Vorteil verschafft, der mit einer wichtigen Verwaltungsvorschrift in Niedersachsen kollidiert. Sie hängt mit dem sogenannten Ministergesetz zusammen." Freund Geerkens bringt Wulff in Erklärungsnot
  • rp-online.de: "Der Staatsrechtler Hans Herbert von Arnim sagt, Wulff habe gegen das niedersächsische Ministergesetz verstoßen." Staatsrechtler kritisiert Bundespräsidenten
  • focus.de: "In der schwersten Krise seiner Amtszeit steht Bundespräsident Christian Wulff lächelnd zwischen Glühweinständen und Lebkuchenbuden. Zur Affäre um einen Haus-Kredit sagt er nichts – obwohl der Druck zunimmt." Aufregung um 500 000-Euro-Kredit: Wulff schweigt auf dem Weihnachtsmarkt

18. Dezember 2011

  • Zeit-Online: "Bundespräsident Wulff hat eine Liste seiner Urlaubsreisen vorlegen lassen. Die Aufenthalte stünden jedoch in keinem Bezug zu seinen öffentlichen Ämtern, beteuert er. (...) Während seiner Amtszeit als Bundespräsident habe Wulff "keine Urlaube in privaten Räumlichkeiten von Freunden verbracht“, teilte die Kanzlei weiter mit." Christian Wulff veröffentlicht private Urlaubsliste.
  • welt.de: "Mehr Anspruch. Mehr Wünsche. Zu schmales Gehalt. Wer in Hannover auf die Suche nach der Ursache des Baukredit-Fauxpas geht, findet klare Antworten. Auf den Spuren eines Paars." Auf den Spuren des Präsidenten-Schlamassels
  • taz.de: "Die Opposition fordert vom Bundespräsidenten die "Wiederherstellung" seiner Glaubwürdigkeit. Wulff selbst wendet sich gegen das anhaltende "Staub aufwirbeln"." Wulff weiter abgewertet
  • daserste.ndr.de / Günter Jauch: "Neue Details, neue Fragen: Bundespräsident Christian Wulff bleibt in der Kreditaffäre in der Kritik. Erst hat er dementiert, dann relativiert, zuletzt bedauert und sogar seine Version des umstrittenen Geldflusses bekräftigt. Doch die Zweifel, woher das Geld für den Privatkredit stammt, bleiben. Die Glaubwürdigkeit des ersten Mannes im Staate steht auf dem Spiel." Die 500.000-Euro-Frage - Ist Christian Wulff noch der richtige Bundespräsident?
  • dnn-online.de: "Bundespräsident Christian Wulff hat sich am Samstagabend bei einem Empfang in Wittenberg nach der Aufzeichnung eines ZDF-Weihnachtskonzerts auf eine dpa-Nachfrage erstmals öffentlich zu den Vorwürfen gegen ihn geäußert. Die Worte Wulffs im Wortlaut: Frage: Können Sie etwas sagen, wie Sie mit dem immensen Druck umgehen, der gegenwärtig auf Ihnen lastet, was alles aus Berlin an Vorwürfen gegen Sie erhoben wird? Wulff: «Man muss selber wissen, was man macht. Das muss man verantworten - das kann ich. Und das ist das Entscheidende." Wortlaut: Wulff-Äußerung zu den Vorwürfen
  • n-tv.de: ""Die Bürger freuen sich darüber, wenn man sein Amt ausübt, wahrnimmt, ernst nimmt", sagte Wulff dem MDR. Das sei eigentlich das Wichtige, das Wesentliche, "dass man die Dinge bewertet, beurteilt und dann dazu steht und dann auch unterscheidet, wo ist etwas real und wo ist etwas mit sehr viel Staub aufwirbeln verbunden". Das müsse man voneinander trennen." Wulff überzeugt Kritiker nicht
  • focus.de: "Zunächst wollte Bundespräsident Wulff zur Kreditaffäre gar nichts sagen, dann sagte er ein bisschen, und nun legt er eine Liste mit Urlaubsreisen zu Unternehmer-Freunden vor. Nicht selbst, sondern über seine Anwälte." Wulff setzt ein bisschen auf Transparenz
Sendungen:

19. Dezember 2011

  • infratest-dimap.de: "Bundespräsident Christian Wulff steht derzeit wegen eines umstrittenen Privatkredits und enger Beziehungen zu Unternehmern in der Kritik. Eine deutliche Mehrheit (70 Prozent) der Deutschen ist der Meinung, dass Wulff weiter im Amt bleiben sollte. Lediglich ein Viertel (26 Prozent) plädiert für seinen Rücktritt. Zwar hält eine knappe Mehrheit der Deutschen (51 Prozent) den Niedersachsen nach wie vor für glaubwürdig, gegenüber Juli 2010 hat er jedoch deutlich an Glaubwürdigkeit eingebüßt (minus 23 Punkte)..." ARD-DeutschlandTREND Dezember Extra 2011 "Bundespräsident Wulff"
  • n-tv.de: "Kanzlerin Merkel spricht dem Bundespräsidenten ihr "vollstes" Vertrauen aus. Wulff mache eine hervorragende Arbeit, sagt sie. Die SPD spricht dagegen von einem "merkwürdigen Amtsverständnis" und fordert ein "klares, persönliches Wort". Derweil wird bekannt, dass Unternehmer Maschmeyer für die Werbung für ein Wulff-Buch zahlte." Maschmeyer zahlte Werbung für Wulff: Merkel hat "vollstes Vertrauen"
  • taz.de: "Das dubios finanzierte Haus des Christian Wulff, Bundespräsident, teilt uns etwas über seinen Bewohner mit. So urteilt der Architekt Philipp Dittrich." "Unglaublich bieder"
  • stern.de: "Keine Demut, keine Entschuldigung: Experten bewerten Christian Wulffs Umgang mit der Kreditaffäre als "Katastrophe". Seine Kommunikation verschlimmert die Affäre nur." Maulfaul ins Schlamassel
  • welt.de: "Für viele ist dieser Präsident bequem. Deshalb ist die Kritik noch leise. Ein FDP-Abgeordneter bekam nach einer Rücktrittsforderung eine SMS von der Justizministerin." Der Bundespräsident wackelt, obwohl ihn alle stützen
  • spiegel.de: "Stürzt der strauchelnde Christian Wulff? Derzeit sieht es nicht danach aus. Kanzlerin Merkel stärkt ihm demonstrativ den Rücken, und die Opposition lässt es überraschenderweise an Angriffslust fehlen. Doch der Grund dafür ist einfach: Das Staatsoberhaupt ist für beide Seiten zu wertvoll. Noch." Debatte über Christian Wulff: Lauter falsche Freunde
Kommentare:

20. Dezember 2011

  • Bild-Online: "Der Hamburger Verlag Hoffmann und Campe hat bestätigt, dass der Unternehmer Carsten Maschmeyer die Werbekampagne für ein Buch von Bundespräsident Christian Wulff mitfinanziert hat." Verlag bestätigt Finanzierung von Wulff-Buch
    • sueddeutsche.de: "Der Verlag Hoffmann und Campe springt Bundespräsident Wulff zur Seite und bestätigt die Darstellung des Unternehmers Maschmeyer zu den Werbeanzeigen für das Wulff-Buch "Besser die Wahrheit". Das sei "ein absolut normaler Vorgang". Nachfragen von sueddeutsche.de in der Verlagsbranche ergeben ein anderes Bild: Dort heißt es, das Vorgehen sei "verrückt"." Verlage halten Buch-Deal für fragwürdig
    • stern.de: "Für Günter Berg, den Geschäftsführer des Verlags Hoffmann und Campe, in dem das Buch von Hugo Müller-Vogg 2007 erschien, ist die Sache klar: "Alles was den Büchern gut tut, machen wir auch", gibt der Verleger freimütig zu. Finanzielle Hilfe von außen sei zwar "leider nicht" gang und gebe, komme aber vor. Auch bei Gerhard Schröders Buch "Entscheidungen: Mein Leben in der Politik" habe es im Rahmen der Veröffentlichung Spender gegeben - Maschmeyer sei allerdings nicht darunter gewesen." Ein ungewöhnlicher Deal
  • tagesspiegel.de: "Als peinlich und kleinlich empfinden manche den Wirbel, der um den Privatkredit des Bundespräsidenten veranstaltet wird. Rein formal scheint Wulff schließlich alles richtig gemacht zu haben. Das Misstrauen der Deutschen hat aber einen Grund." Das Volk verlangt Aufklärung
  • spiegel.de: "Seine fragwürdige Nähe zu Superreichen und Managern belastet ihn, doch noch hält Bundespräsident Wulff der Kritik stand. Er selbst war nie zimperlich, wenn politische Gegner wegen ähnlicher Vorwürfe in Not gerieten. Das zeigt ein Rückblick auf seine feurigsten moralischen Appelle." Moralapostel Christian Wulff: Die schönsten Zeigefinger Die schönsten Zeigefinger
  • n-tv.de: "Bundespräsident Wulff kommt nicht aus der Schusslinie. Nach dem Wirbel um einen Kredit und um Ferien bei vermögenden Freunden wurde jetzt bekannt, dass der Unternehmer Maschmeyer eine Anzeigen-Kampagne für ein Wulff-Buch bezahlt hat. Kanzlerin Merkel schickt derweil ihre tägliche Dosis "vollstes Vertrauen"." Immer neue Vorwürfe gegen Wulff: "Zweite Amtszeit vergessen"
  • merkur-online.de: "Die Vorwürfe gegen Bundespräsident Christian Wulff beschäftigen nun auch die Justiz. Es liegen mehrere Anzeigen gegen den Politiker vor, die Staatsanwaltschaft Hannover überprüft die Vorwürfe." Staatsanwalt wird aktiv
  • n-tv.de: "Für Präsident Wulff ist die Vorweihnachtszeit in diesem Jahr höchst ungemütlich. In einer Sondersitzung prüft der niedersächsische Ältestenrat heute Wulffs Privatkredit und diverse Verbindungen zu Geschäftsleuten. Der Unternehmer Maschmeyer bestätigt, eine Anzeigen-Kampagne für ein Interview-Buch Wulffs bezahlt zu haben. FDP und Grüne fordern klärende Worte." Ältestenrat berät über Wulff
  • dw.de: "Bundespräsident Wulff habe durch zweifelhafte Geschäftsbeziehungen den moralischen Anspruch seines Amtes beschädigt, so die Vorwürfe der Presse. Wulff soll Zweifel an seiner Ehrlichkeit jetzt schnellstmöglich ausräumen." Bundespräsident Wulff muss sich erklären
  • focus.de: "Die Spitzen von Union und FDP stehen zu Wulff, weil sie seine Nähe zu Unternehmern eher ungeschickt als skandalös finden. Man weiß: Auch Rau galt trotz Flug-Affäre am Ende als guter Bundespräsident." Koalition baut auf Rau-Effekt für Christian Wulff

21. Dezember 2011

  • Wulff unterschreibt Kreditvertrag mit der BW-Bank
    • tagesspiegel.de: "Nach Angaben der BW-Bank vom Freitag hatte Wulff den Vertrag, mit dem der kurzfristig refinanzierte Geldmarktkredit in ein langfristiges Darlehen geändert wurde, zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht unterzeichnet. Der Vertrag sei am 12. Dezember 2011 von der Bank unterschrieben an Wulff geschickt worden, teilte das Geldinstitut in Stuttgart mit. Dieser habe ihn am 21. Dezember unterschrieben, sechs Tage später - am Dienstag nach Weihnachten - sei er bei der BW-Bank eingegangen." BW-Bank: Neuer Kreditvertrag mit Wulff erst kurz vor Weihnachten
  • tagesschau.de: "Lügen, Betrug, falsche Worte, Fehlentscheidungen, vergessener Anstand - die Gründe für den Rücktritt eines Politikers sind vielfältig - ihr Umgang mit den meist zuvor geäußerten Vorwürfen auch, wie folgende Beispiele zeigen." Die ganze Wahrheit muss auf den Tisch
  • welt.de: "Egon Geerkens war an der Aushandlung des Kredits für Christian Wulff beteiligt. Das bestätigt der Anwalt des Bundespräsidenten. Das Bankgeheimnis um den BW-Bank-Kredit bleibt tabu." Wulff gibt Verhandlungen mit Egon Geerkens zu
  • dw.de: "Der Anwalt von Bundespräsident Christian Wulff hat bestätigt, dass der Unternehmer Geerkens Wulffs umstrittenen Immobilienkredit mit aushandelte. Inzwischen liegen auch Anzeigen gegen das deutsche Staatsoberhaupt vor." Wieder neue Informationen im Fall Wulff
  • hna.de: "Ein Privatkredit und die Unterstützung reicher Freunde für das eigene Buch - die Vorwürfe gegen Bundespräsident Christian Wulff reißen nicht ab. Das Amt ist beschädigt, meint HNA-Chefredakteur Horst Seidenfaden." Wie auf dem Jahrmarkt
  • dnn-online.de: "«Der Vorgang fällt sicher unter die Intention der Vorschriften zur Parteienfinanzierung», sagte der Leipziger Staatsrechtler Christoph Degenhart der Nachrichtenagentur dpa. «Aber wenn wir den genauen Wortlaut lesen, ist er damit kaum zu erfassen.»" Juristisch schwer zu fassen
  • welt.de: "In seiner Weihnachtsansprache wird Präsident Wulff mit keinem Wort auf die Vorwürfe gegen ihn eingehen. Stattdessen geht es um den Zusammenhalt in Europa." Wulff verschweigt Kredit-Affäre in Weihnachtsrede
  • merkur-online.de: "Bundespräsident Christian Wulff bekommt angesichts anhaltender Vorwürfe immer mehr Zuspruch aus der schwarz-gelben Koalition. Der Kölner Kardinal Joachim Meisner legte Wulff dagegen indirekt den Rücktritt nahe" Kardinal Meisner legt Wulff den Rücktritt nahe
  • stern.de: "Carsten Maschmeyer ist ein vermögender Mann und ein Fixstern im System Hannover. Was den AWD-Gründer und Wulff-Freund treibt? Die Gier nach Respekt." Der ganz spezielle Finanzdienstleister
  • n-tv.de: "Immer neue Details setzen Christian Wulff unter Druck, immer wieder muss der Bundespräsident reagieren. Er bedauert, bekräftigt, räumt ein und bestreitet - scheibchenweise." Die Wulff-Salami
  • spiegel.de: "SPD-Mann Sebastian Edathy wirft Christian Wulff vor, dieselbe Salamitaktik wie Guttenberg anzuwenden. Zuvor hatte der Anwalt des Bundespräsidenten bestätigt, dass Egon Geerkens doch an der Vergabe des umstrittenen Privatkredits beteiligt war." SPD wirft Wulff Guttenberg-Taktik vor
  • taz.de: "Wegen seinen Ansichten zum Islam genießt Christian Wulff unter deutschen Muslimen viele Sympathien. Die Affäre um seinen Privatkredit hat daran nichts geändert." "Das ist unser Präsident!"
  • sueddeutsche.de: "Mit scheinbarer Offenheit versucht Bundespräsident Christian Wulff, der Kreditaffäre Herr zu werden. Doch immer neue Enthüllungen trüben das Image des Niedersachsen. PR-Experten sagen, warum Wulffs Spiel auf Zeit ein Fehler ist - und wieso dieser offenbar trotzdem darauf setzt." "Wulff hat keine strategische Intelligenz"
  • spiegel.de: "Klärende Worte? Fehlanzeige. Christian Wulff wird seine Kreditaffäre in der Weihnachtsansprache wohl aussparen. Der Bundespräsident hofft offenbar, dass über die Feiertage Ruhe einkehrt. Vieles spricht jedoch dafür, dass ihn die Debatte noch lange verfolgen wird." Wulff droht die unendliche Affäre
  • n-tv.de: "Christian Wulff hat seine eigenen Maßstäbe verletzt, er hat damit sich und sein Amt beschädigt. Sein Verhalten in der Kreditaffäre ist zudem hochgradig unklug - es gehört sich nicht, mit den Bürgern über Anwälte zu kommunizieren. Und doch wäre sein Rücktritt ein trügerisches Signal." Armer Sünder hat versagt: Wulffs Rücktritt würde nichts ändern
  • ftd.de: "Gernot Lehr ist Medienanwalt im doppelten Sinne. Er kennt alle Feinheiten des Medienrechts, nicht nur Persönlichkeitsrecht und Pressefreiheit, weswegen sich Prominente aus Politik und Sport an die Bonner Kanzlei Redeker wenden, in der der heute 54-Jährige seit 24 Jahren tätig ist. Darüber hinaus weiß er, wie Medien funktionieren, was Lehrs Äußerungen zu Medienschelte und Quatschfragen zeigen. Er weiß, dass die Schlacht um den Präsidenten nicht vor Gericht gewonnen wird, auch nicht im Ältestenrat des Hannoveraner Landtags oder einem eventuellen Untersuchungsausschuss. Sie wird in den Medien gewonnen. Oder verloren.Deshalb spricht Lehr jetzt für den Präsidenten, nicht mehr Wulff selbst oder das Bundespräsidialamt. Es ist kurios, dass ein Anwalt spricht, denn es geht ja nicht um eine Anklage, sondern um eine politische Frage. Lehrs Mandatierung selbst ist ein Schachzug, Warnung an die Presse und Verrechtlichung einer politischen Auseinandersetzung zugleich." Gernot Lehr - Ein Anwalt für die Medien
  • sueddeutsche.de: "Hauptsache prominent: Der Fall Wulff gewährt den Deutschen Einblick in ein Netz von Unternehmern, Politikern und Wissenschaftlern. Und mittendrin sitzt Carsten Maschmeyer, ein Mann, der sich von ganz unten hochgearbeitet hat. Wie der Aufsteiger in Hannover Karrieren förderte - auch die des heutigen Bundespräsidenten." Wulffs Revier
  • derstandard.at: "Der pawlowsche Reflex scheint zunehmend zum Markenzeichen der Netzöffentlichkeit zu werden: Sobald die Herren der Leitmedien kräftig mit ihren Schreibarmen ausholen, rennt das Bloggerrudel den geworfenen Stöckchen laut kläffend hinterher und apportiert sie in freudigster Erregung. Es ist ein Verhalten, das nur noch in Nuancen zu unterscheiden ist von den hechelnden Kommentatoren, die sich in den Foren der Großmedien über "die da oben" austoben. Es ist das Verhalten von Wadenbeißern. Man orientiert sich an den Vorgaben des Chefs und versucht ihn moralisch zu übertreffen. Das heißt: Wo einst im Netz Gegenöffentlichkeit war, ist Verstärker-Öffentlichkeit entstanden. Das Netz ist kein Korrektiv der "Vierten Gewalt" mehr, sondern ihr verlängerter Arm. Es dient den Leitmedien als Publikumsjoker." Weg mit Wulff! - Sonst noch was?
Sendungen:
  • deutschlandfunk.de: "Diese Taktik habe man schon bei Karl-Theodor zu Guttenberg erlebt: Auch der Bundespräsident gebe immer nur das zu, was man ihm nachweise, rügt SPD-Politiker Sebastian Edathy. Damit schade Christian Wulff dem Ansehen seines Amtes." Edathy: Wulff unterschätzt Dimension der Kreditaffäre

22. Dezember 2011

  • rtl.de: "Die Erklärungen und die Taktik des Bundespräsidenten werden immer verwirrender. Kaum hatten CDU und FDP Beratungen im Ältestenrat des niedersächsischen Landtages über die Kreditaffäre verhindert, erklärte Christian Wulff über seinen Anwalt, dass der Unternehmer Egon Geerkens doch an den Verhandlungen über einen Privatkredit beteiligt war." Bundespräsident Wulff: Rückzieher auf Raten
  • sueddeutsche.de: "Einst galt Wulff als geborener Verlierer. Trickreich hat Pressesprecher Olaf Glaeseker über Jahre hinweg das Image vom sensiblen und besonders ehrlichen Politiker gestrickt. Nun aber funktioniert das Spiel nicht mehr. Was immer man über die Kreditaffäre denkt - das Krisenmanagement ist ein Desaster." Wulffs Einflüsterer aus der Provinz
    • Bundespräsidialamt: "Der Chef des Bundespräsidialamtes, Staatssekretär Prof. Dr. Lothar Hagebölling, hat den Sprecher des Bundespräsidenten, Herrn Olaf Glaeseker, heute von seinen dienstlichen Aufgaben entbunden." Das Bundespräsidialamt teilt mit
    • sueddeutsche.de: "Er galt als Christian Wulffs Einflüsterer im Umgang mit der Privatkredit-Affäre - jetzt ist er seinen Job los: Der Bundespräsident hat seinen Sprecher Olaf Glaeseker von dessen Aufgaben entbunden. Das teilt das Bundespräsidialamt mit. Wulff will sich um 15:30 Uhr persönlich äußern." Bundespräsident Wulff entlässt seinen Sprecher
  • spiegel.de: "Christian Wulff hat sich zum ersten Mal in einer persönlichen Ansprache zu seinem umstrittenen Privatkredit erklärt. Der Bundespräsident bedauerte seinen Umgang mit der Affäre, er hätte früher Details offenlegen müssen. Zuvor hatte er seinen Sprecher ohne Angaben von Gründen entlassen." Bundespräsident bedauert seinen Umgang mit Kreditaffäre
  • ftd.de: Bettina Wulff nimmt von dem Berliner Audi Zentrum einen Audi Q 3 in Empfang. Die Audi-Zentrale erklärte in Ingolstadt: "Frau Wulff fuhr zwischen dem 22. Dezember 2011 und dem 23. Januar 2012 einen Audi Q3, den sie zu marktüblichen Konditionen von einem Audi-Handelsbetrieb in Berlin mietete." Bettina Wulff geht vor Gericht gegen Presseberichte vor
  • marktundmittelstand.de: "Die Kredit-Affäre unseres Bundespräsidenten ist kein triftiger Grund für einen Rücktritt. Sein Problem ist, dass es aber auch wenig gute Gründe gibt, warum Christian Wulff im Amt bleiben sollte." Der Frust mit Wulff
  • handelsblatt.com: "Nach weiteren Vorwürfen ändert der Bundespräsident die Strategie. Christian Wulff trennt sich vom langjährigen Sprecher und räumt einige taktische Fehler ein. Für einen Rücktritt sieht er jedoch keinen Grund." Wulff räumt taktische Fehler ein, bleibt aber im Amt

23. Dezember 2011

  • thueringer-allgemeine.de: "Christian Wulff kündigte Donnerstag überraschend eine Stellungnahme an. Seine Kreditgeschäfte hätten Irritationen ausgelöst, das tue ihm leid. Detailliertere Auskünfte gab es nicht. Kurz zuvor hatte sich Wulff von seinem langjährigen Sprecher Olaf Glaeseker getrennt" Bundespräsident Christian Wulff entschuldigt sich öffentlich
  • stern.de: "Denn Glaeseker ist nach Informationen des stern über allzu enge Beziehungen mit dem bekannten Eventmanager Manfred Schmidt gestolpert." Warum Olaf Glaeseker gehen musste
  • tagesspiegel.de: "Christian Wulff bedauert sein Verhalten im Zusammenhang mit seinem Privatkredit. Aber ist die Affäre für den Bundespräsidenten damit tatsächlich ausgestanden?" Wulff kehrt zurück zum Tagesgeschäft
  • n-tv.de: "Die Hoffnung auf ein rasches Ende der Vorwürfe erfüllt sich für Wulff nicht. Unter Druck kommt jetzt das Umfeld des Bundespräsidenten. Sein früherer Sprecher soll entlassen worden sein, weil er gerne Gratisreisen angenommen habe. Die Opposition sieht weiter Aufklärungsbedarf." Fiel Glaeseker über Gratisreisen?
  • zeit.de: "Der Bundespräsident hat sich erklärt, nun fordern führende Unionspolitiker ein Ende der Debatte um ihn. Die Opposition dagegen sieht weiteren Aufklärungsbedarf." Debatte beenden oder Affäre weiter aufarbeiten
  • merkur-online.de: "Es sei zwar gut gewesen, dass sich Wulff endlich persönlich geäußert und sein Bedauern zum Ausdruck gebracht habe, erkannte Steinmeier an. Das Amt des Bundespräsidenten könne aber nur funktionieren, wenn der Amtsinhaber es glaubhaft mit moralischer Integrität erfülle. “Die nächsten Wochen und Monate werden zeigen, ob Christian Wulff das gelingt“, sagte der SPD-Politiker." Steinmeier hat noch Fragen an Wulff
  • n-tv.de: "Für die Opposition ist klar: Die Debatte um Privatkredite und Reisen Christian Wulffs als Ministerpräsident haben dem Amt des Bundespräsidenten schweren Schaden zugefügt. Auch wenn Wulff über den Weihnachtsfrieden komme, werde er den Rest seiner Amtszeit eine "lame duck" sein. Die Union möchte lieber zurückkehren zu anderen Themen." Opposition sieht Amt beschädigt: SPD: Wulff wird "lahme Ente" sein
  • spiegel.de: "Christian Wulff hat seinen seltsamen Freunden viel zu verdanken. Nun braucht er das Wohlwollen der Bundeskanzlerin, um sein Amt behalten zu können. Damit ist seine Unabhängigkeit in den Gesetzgebungsverfahren bedroht.“ Gehobener Privatkunde
  • ard.de: "Der Politiker zahlte für sein Eigenheim laut Kaufvertrag 415.000 Euro, von der Bank gab es aber 520.000 Euro. Laut "Spiegel" ein ungewöhnlicher Vorgang - auch, weil Banken in der Regel nur bis zu 80 Prozent des Beleihungswerts auszahlen. Wulff bekam aber 125 Prozent des Kaufpreises. Schmid-Burgk bezeichnet auch das als "sehr bemerkenswert". Diese Summe bekäme kein normaler Kunde - und wenn überhaupt, dann nur mit erheblichen Risikozuschlägen." Finanzexperte zu Wulffs Bankkredit - Kredit-Konditionen nur "schwer nachvollziehbar"
  • sueddeutsche.de. "Das Interview-Buch von Christian Wulff fand besonderen Anklang bei der CDU - und dem Unternehmen Georgsmarienhütte: Partei und Konzern haben etwa die Hälfte der gesamten Auflage gekauft. Besonders pikant: Alleingesellschafter der Firma ist der RWE-Chef Jürgen Großmann. Wulff drohen weitere unangenehme Fragen: Offenbar lobte er den Partyveranstalter, über den wohl sein Sprecher Glaeseker stolperte." Großmann-Konzern kaufte 2500 Wulff-Bücher
  • cicero.de: "Netzaktivisten schwärmen von der demokratischen Öffentlichkeit der digitalen Medien, sie wehren sich gegen jeden staatlichen Eingriff, schreien sofort „Zensur“, wenn der Staat im Internet Regeln etablieren will. Doch die Netz-Debatten um den Bundespräsidenten zeigen: Die Internetuser werden ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nicht gerecht." Das Netz als Gosse
  • morgenpost.de: "Der Bundespräsident wollte die Vorwürfe gegen sich aus dem Weg räumen. Doch es tauchen immer neue Fragen auf. Und jetzt kommen auch noch Einzelheiten über die Gründe für den Rauswurf seines Sprechers heraus." Bei Christian Wulff brennt der Baum
Kommentare:

24. Dezember 2011

  • badische-zeitung.de: "Etwas Weihnachtsruhe für den Präsidenten: Peter Altmaier, der Parlamentsgeschäftsführer der Unionsfraktion, hat am Freitag eine Pause in der Debatte über die Kreditaffäre des Bundespräsidenten Christian Wulff gefordert – zumindest für die Feiertage. Doch danach sieht es nicht aus." Keine Ruhe um Wulff
  • faz.net: "Was Christian Wulff bisher vorgeworfen wird, hat nicht das Zeug zur Watergate-Affäre. Aber dem Mann aus Hannover fällt es schwer, Person und Amt auseinanderzuhalten." Vorläufige Ergebnisse in Sachen Wulff
  • fr-online.de: "In seiner Weihnachtsansprache ruft Bundespräsident Wulff die Europäer zu mehr Gemeinsamkeit auf und äußert sich schockiert über die "rassistisch verblendeten Verbrecher" der rechtsextremistischen Mordserie. Die Kreditaffäre erwähnt er mit keinem Wort."Weihnachtsansprache von Bundespräsident Wulff: "In unserem Land gibt es keinen Platz für Fremdenhass"
  • stuttgarter-zeitung.de. "Ein Finanzbeamter käme in Schwierigkeiten, würde er sich von einem wohlhabenden Gönner, mit dem er im weitesten Sinne auch beruflich zu tun hat, einen solchen Vorteil gewähren lassen. Wulff hat gegen den Sinn des strengen niedersächsischen Ministergesetzes verstoßen, ob auch gegen den Buchstaben, ist strittig. Er ist kein Finanzbeamter, aber inzwischen Bundespräsident. Das ist ein Amt, das von vielen als moralische Instanz angesehen wird. Wulff wird künftig bei seinen Weihnachtsansprachen Probleme mit den mehr oder weniger wertehaltigen Zutaten haben." Streng beurteilt, aber wenig geschätzt
  • sueddeutsche.de: "Gerade hat sich Christian Wulff für die Kreditaffäre entschuldigt, schon droht neues Ungemach: Olaf Glaeseker, der geschasste Sprecher des Bundespräsidenten, machte kostenlose Urlaube - finanziert von Manfred Schmidt. Der Partyveranstalter war gleichzeitig einer der großen Profiteure unter Ministerpräsident Wulff." Sprecher machte Urlaub in Finca von Partyveranstalter
  • spiegel.de: "Wenn sich Politik und Wirtschaft näher kommen, besteht Affärengefahr. Das dürfte niemand so gut wissen wie Christian Wulff, der lange vor seiner eigenen Kreditaffäre einmal den unerbittlichen Ankläger spielte. Damals hatte sich ein anderer Niedersachse von Sponsoren bewirten lassen." Politikeraffären: Im Strudel der Empörung
  • augsburger-allgemeine.de: "Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) sieht in der Finanzierung von Anzeigen für ein früheres Buch von Bundespräsident Christian Wulff durch einen befreundeten Unternehmer keinen Verstoß gegen das Parteiengesetz." Wulff-Buch: Lammert sieht keinen Verstoß
  • abendblatt.de: "So richtig aufgegangen ist das Kalkül des Bundespräsidenten nicht. Nach seiner öffentlichen Entschuldigung am Donnerstag sollte der Rummel um ein mögliches Fehlverhalten von Christian Wulff eigentlich vorbei sein. Nur noch die schönen Bilder sollten dominieren, vor allem die von der Weihnachtsansprache, zu der der Bundespräsident wie schon im letzten Jahr Gäste ins Schloss Bellevue eingeladen hat. Vor allem Kinder sind unter ihnen, auch Feuerwehrleute, engagierte Menschen mit Ehrenämtern und auch in diesem Jahr eingebürgerte Menschen mit ausländischen Wurzeln. Doch zu dem erhofften Abklingen der erhitzten Debatte kommt es nicht." Trotz öffentlicher Entschuldigung: Kein bisschen Frieden

25. Dezember 2011

  • sueddeutsche.de: "Der Bundespräsident redet in seiner Weihnachtsansprache über Integration, verlangt die Bekämpfung von Rassismus und Ausgrenzung. Das ist schön und richtig - doch zur Kreditaffäre sagt Wulff nichts. Flüchtet da jemand in einen hohen Anspruch an alle, nachdem er bei der Erfüllung viel kleinerer Anforderungen an sich selbst schlecht aussah?" Wulff stellt hohe Ansprüche - an uns
  • abendblatt.de: "Nach seiner öffentlichen Entschuldigung am Donnerstag sollte der Rummel um ein mögliches Fehlverhalten von Christian Wulff eigentlich vorbei sein. Nur noch die schönen Bilder sollten dominieren, vor allem die von der Weihnachtsansprache. Doch zu dem erhofften Abklingen der erhitzten Debatte kommt es nicht." Trotz Entschuldigung kein bisschen Frieden
  • bild.de: "Am Donnerstag hat Christian Wulff seinen Sprecher und Vertrauten Olaf Glaeseker entlassen. Gestern wurde ein mögliches Motiv bekannt: Glaeseker soll kostenlose Urlaube in Häusern von Partymacher Manfred Schmidt verbracht haben. Das wirft Fragen auf, weil Schmidt auch enge Kontakte zu Wulff pflegte" Wie gefährlich wird der entlassene Sprecher für Präsident Wulff?
  • welt.de: "Bundespräsident Wulff verbrachte hier seine Ferien, nun ist wird die Florida-Villa des Unternehmers Egon Geerkens zum Verkauf angeboten." Geerkens Florida-Villa steht zum Verkauf
  • tagesspiegel.de: "Die Affäre um Christian Wulff weist Parallelen zum Fall Karl Theodor zu Guttenberg auf, schreibt Markenexperte Mike Kleiß. Beide Politiker haben auf Vertrauen gesetzt - und anscheinend den Bezug zur Realität verloren." Warum den Bundespräsidenten niemand mehr kaufen würde
  • welt.de: "Von wegen moralischer Asket und Einsiedler. Wulff hat die Feste gefeiert, wie sie fielen. Dabei hat er über die Verfehlungen anderer stets hart geurteilt." Aus der Nummer kommt Wulff nicht mehr raus

30. Dezember 2011

  • stern.de: "Die BW-Bank bricht ihr Schweigen und äußert sich zum Wulff-Kredit. Der Bundespräsident habe erst kurz vor Weihnachten einen neuen Kreditvertrag unterzeichnet. Das klang Mitte Dezember beim Bundespräsidenten noch etwas anders." Geerkens vermittelte Wulff Kontakt zur BW-Bank
  • news.de: "Damals hatte der Bundespräsident erklärt, er habe 2008 zunächst einen Privatkredit zu einem Zinssatz von vier Prozent bei Edith Geerkens aufgenommen, um seinen Hauskauf zu finanzieren. Im Dezember 2009 habe er dann auf Anregung von Egon Geerkens Gespräche mit der BW-Bank aufgenommen, die am 21. März 2010 zur Unterzeichnung «eines kurzfristigen und rollierenden Geldmarktdarlehens mit günstigerem Zinssatz als zuvor» geführt hätten. «Inzwischen habe ich das Geldmarktdarlehen in ein langfristiges Bankdarlehen festgeschrieben», hieß es in der schriftlichen Erklärung vom 15. Dezember." BW-Bank bringt Wulff in Erklärungsnot
  • spiegel.de: ""Herr Wulff hat sich im Herbst 2009 telefonisch bei der BW-Bank gemeldet auf Empfehlung von Herrn Egon Geerkens. Dem ging ein Gespräch von Herrn Geerkens mit einem Kundenberater der BW-Bank voraus", teilte die Bank in Stuttgart mit. Am 21. März 2010 sei der erste Darlehensvertrag mit Wulff abgeschlossen worden. Geerkens ist ein enger Freund Wulffs. Der bisher kurzfristig refinanzierte Geldmarktkredit sei nun in ein langfristiges Darlehen geändert worden, teilte die Bank weiter mit. Der entsprechende Vertrag sei a, 15. Dezember an Wulff versandt worden, der ihn am 21. Dezember 2011 unterschrieben zurückgeschickt habe." Geerkens soll Wulff Bankkontakt vermittelt haben
    • tagesspiegel.de: "Nach Angaben der BW-Bank vom Freitag hatte Wulff den Vertrag, mit dem der kurzfristig refinanzierte Geldmarktkredit in ein langfristiges Darlehen geändert wurde, zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht unterzeichnet. Der Vertrag sei am 12. Dezember 2011 von der Bank unterschrieben an Wulff geschickt worden, teilte das Geldinstitut in Stuttgart mit. Dieser habe ihn am 21. Dezember unterschrieben, sechs Tage später - am Dienstag nach Weihnachten - sei er bei der BW-Bank eingegangen." Neuer Kreditvertrag mit Wulff erst kurz vor Weihnachten

31. Dezember 2011

  • faz.net: "Die Konditionen der BW-Bank beschäftigen inzwischen die Stuttgarter Staatsanwaltschaft. Dort gingen zwei Anzeigen ein, die sich nach Aussage des Staatsanwaltes Stefan Biehl wegen des Verdachts der Veruntreuung gegen die Verantwortlichen der Bank richten. Sollte es zu weiter gehenden Ermittlungen kommen, wird ein besonderes Augenmerk auf der Frage liegen, ob die landeseigene Baden-Württembergische Bank von ganz allein auf die Idee verfallen ist, dem niedersächsischen Ministerpräsidenten einen derart günstigen Kredit zu geben, oder ob es Einfluss von anderer Seite gab. Jedenfalls beeilten sich sowohl der einstige Ministerpräsident Baden-Württembergs Günther Oettinger als auch der ehemalige Finanzminister Willi Stächele (beide CDU) kundzutun, dass sie mit der Sache nichts zu tun hätten." Im Schatten der Wahrheit

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