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Wolf-Dieter Baumgartl

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Zur Person

"Spiegel Online": Talanx-Aufsichtsrat Wolf-Dieter Baumgartl

Der heute 68-jährige Wolf-Dieter Baumgartl wurde im Jahr 1993 Vorstandschef des Haftpflichtverbands der Deutschen Industrie V.a.G. (HDI). Damals war der Versicherer stark angeschlagen. Es gelang Baumgartl jedoch, den Konzern wieder nach vorn zu bringen. Aus dem HDI ging 1996 die Versicherungsholding Talanx AG hervor, Baumgartl wurde auch dort Vorstandschef, seit 2006 ist er Talanx-Aufsichtsratschef.

Vorwurf

Castiglioncello.jpg

Ferienort Castiglioncello

Der Versicherungsmanager Baumgartl stellte Christian Wulff und seiner Frau Bettina für die Flitterwochen die "Villa Lupo" im italienischen Castiglioncello zur Verfügung. Nach Aussagen des "Stern" waren sie "zumindest zeitweise für sich und wurden überdies von dem Hauspersonal der Baumgartls umsorgt." In seinem TV-Interview hatte Wulff davon gesprochen, dass er und seine Frau in Italien bei Freunden zu Gast gewesen seien, um "mit den Freunden zusammen zu kochen, zu frühstücken, im Gästezimmer zu schlafen".[1][2]

Man könnte hier vermuten, dass dies einen Verstoß gegen das Ministergesetz darstellt, da dieses Geschenk durchaus einen Bezug zu Wulffs Rolle als Ministerpräsident in der Landesregierung hat. Jedoch hat ein Verstoß gegen ein Gesetz nicht zwangsläufig Straftatbestand, denn: "das Gesetz gibt einen Verhaltensmaßstab für Regierungsmitglieder vor, hält aber keine Sanktionen bereit. Gegen die Vorschrift zu verstoßen kommt keiner Straftat gleich."[3]

Einflussnahme Wulffs bei der Frage der Versteuerung von Lebensversicherungen

Der "Spiegel" schreibt dazu Folgendes:

"Jetzt rückt der Gratisurlaub des heutigen Bundespräsidenten in ein neues Licht. Laut Informationen des SPIEGEL hatte Wulff sich als Ministerpräsident für wesentliche Interessen der Versicherungswirtschaft eingesetzt, nämlich in der Frage, ob die Erträge aus Lebensversicherungen steuerfrei bleiben sollten.

Auf einer internen Veranstaltung des Konzerns, der HDI-Versicherungen des Talanx-Konzerns, hatte sich Wulff im Jahr 2005 dieser Verdienste für die Branche sogar selbst gerühmt. "Sofern es im Einflussbereich der Niedersächsischen Landesregierung lag, ist sie für die Beibehaltung des Privilegs der Steuerfreiheit der Erträge eingetreten", führte Wulff in einer Rede vor dem Gesamtbeirat der HDI-Versicherungen aus.

Die Landesregierung habe für die Kompromisslösung gekämpft, dass nur die Hälfte der Erträge besteuert werden sollte. Durch diesen Einsatz würden "Lebensversicherungen auch weiterhin eine wichtige Rolle bei der privaten Altersvorsorge spielen". Baumgartl war bei Wulffs Rede persönlich anwesend und wurde von diesem namentlich begrüßt."[4]

Außerdem: "Die "Hannoversche Allgemeine" hatte berichtet, dass Wulff und Baumgartl sich spätestens 1999 kennenlernten. Damals habe die Abwanderung des Versicherungskonzerns nach Bayern gedroht. Wulff soll sich massiv für einen Verbleib des Unternehmens in Hannover stark gemacht machen."[5] bzw.[6]

Einzelnachweise

  1. stern.de: Präsidenten-Affäre - Neue Widersprüche bei Wulff-Reise vom 11.01.2012
  2. tagesschau.de: Das gesamte Gespräch mit Christian Wulff vom 04.01.2012
  3. HAZ.de: Die 21 Richter des Christian Wulff vom 20.12.2011
  4. Spiegel Online: Urlaub bei Aufsichtsrat - Wulff rühmte sich seiner Verdienste um die Versicherungswirtschaft vom 07.01.2012
  5. Spiegel Online: Urlaub bei Aufsichtsrat - Wulff rühmte sich seiner Verdienste um die Versicherungswirtschaft vom 07.01.2012
  6. HAZ.de: Die 21 Richter des Christian Wulff vom 20.12.2011

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